Schulgartenaktion 04/2017

Schulgartenaktion am 26. April 2017
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Aktuelle Termine

Hervorgehoben

Aktuelle Termine (Stand: 19.02.2018)

30.04.2018 unterrichtsfrei
01.05.2018 Maifeiertag – unterrichtsfrei
07.-09.05.2018 Klassenfahrt 4a und 4b nach Lingen
10.05.2018 Christi Himmelfahrt – unterrichtsfrei
11.05.2018 unterrichtsfrei
15.05.2018 15.00 Uhr Sprachstandfeststellung
21.-22.05.2018 Pfingstferien
29.05.2018 Präventionsprojekt „Ganz schön blöd“, Klassen 4
30.05.2018 Sportfest
04.06.2018 Radfahrprüfung Klassen 4
11.06.2018 Elternabend der neuen Klasse 1 (Schuljahr 2018/19)
19.06.2018 Zeugniskonferenzen Klassen 1 – 4
26.06.2018 Freilichtbühne „Ronja Räubertochter“
27.06.2018 Zeugnisausgabe, Unterricht endet nach der 3. Stunde
28.06.-08.08.2018 Sommerferien

Projekttage 03/2017

Projekttage an der Paul-Gerhardt-Schule

Am 8./9. März 2017 fanden in der Paul-Gerhardt-Schule Projekttage zum Thema „Gewaltprävention“ sowie ein mediensuchtpräventives Projekt statt. Ziel war es, den Schüler/innen Inhalte zu vermitteln, die die Einübung sozialer Kompetenzen trainieren und somit den fairen Umgang miteinander in Schule, Familie und Gesellschaft möglich machen.

Gemeinschaftlich erarbeitete Verhaltensregeln sowie der Einsatz des „STOPP-Schildes“, die Giraffensprache, der Friedensbrücke etc. wurden inhaltlich erarbeitet und sollen sich im Alltag der Schulgemeinschaft der PGS bewähren.

Zusätzlich setzten sich die Kinder der 4. Klassen mit dem eigenen Medienkonsum anhand des Schattentheaterprojekts „Abenteuer in Abalonia“ unter der Leitung des Dipl.-Soziologen Dr. Christian Mohr auseinander. Zunächst erörterten die Kinder ihre Konsumgewohnheiten sowohl im Bereich klassischer als auch digitaler Medien, um dann in einer Gruppenarbeit die Chancen und Risiken ihres Nutzungsverhaltens auf Plakaten festzuhalten.

Nach einer Übungseinheit zum Erlernen elementarer Spieltechniken des Schattentheaters wurde den Teilnehmern/innen die phantastische Welt des fernen Planeten Abalonia eröffnet.

Ähnlich wie bei uns auf der Erde gibt es dort Menschen, Tiere und Pflanzen. Doch seit vor langer Zeit ein großer Meteorit auf dem Planeten einschlug und tief im Meer versank, verfügen einige Lebewesen über geheimnisvolle Fähigkeiten. So gibt es tanzende Bäume, fliegende Kühe oder Menschen mit Zauberkräften.

Freundschaft, spielen und Abenteuer sind ganz wichtig auf Abalonia.

In drei Gruppen gestalteten und probten die Kinder im Anschluss mit viel Spaß jeweils eine thematisch passende Szene. Dabei konnten unterschiedliche Aufgaben übernommen werden. Während die eine Gruppe gerne schauspielern wollte, kümmerte sich die nächste um Requisiten und eine andere war wiederum für die klangliche Untermalung zuständig.

Nachdem die Kinder sich ihre Szenen gegenseitig mit großer Begeisterung vorgespielt hatten, durften auch die 3. Klassen zuschauen und bekamen so einen Eindruck von dem Schattentheaterprojekt. Danach wurde anhand der anfangs erstellten Plakate ein medienkompetenter Umgang mit Smartphone, Konsole oder Fernseher diskutiert.

Dabei zeigte sich, dass der Familie als primärer Sozialisationsinstanz eine große Bedeutung zukommt, da dort Regeln entwickelt und Absprachen getroffen werden können, die den Kindern eine wichtige Orientierung bieten.

Beim Abschlusstreffen der Schulgemeinschaft am Freitag, den 10. März 2017 wurden alle erarbeiteten Inhalte der einzelnen Klassen durch Vorspiel, Gedichte, Plakate und Gesang vorgetragen. Mit Anerkennung, gegenseitigem Respekt und kräftigem Applaus endeten die Projekttage und öffnen weiterhin die Türen für ein friedvolles, verantwortliches Miteinander an der PGS.

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Rosenmontag 02/2017

Rosenmontag 27. Februar 2017

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Lehrerfortbildung 09/2016

DAZ – Deutsch als Zweitsprache

Drei Meppener Schulen machen sich gemeinsam auf den Weg

In einer gemeinsamen Lehrerfortbildung der Grundschulen Paul-Gerhardt-Schule und Overbergschule sowie der kirchlichen Oberschule, Johannesschule Meppen, konnten die beteiligten Lehrkräfte sich mit der Hauptreferentin Frau Ingrid Weis vom ProDaZ-Projektteam der Uni Duisburg/ Essen darüber austauschen, wie Flüchtlingskinder an Schulen integriert werden können und man ihnen auch im Regelunterricht möglichst gut gerecht werden kann.

In einem ersten Block ging zunächst um „Hintergrundwissen“, welches für die Arbeit mit zugewanderten Schülerinnen und Schülern unerlässlich ist. Was ist wichtig beim Erlernen der deutschen Sprache? Wie funktioniert Schrift? Wo bzw. was muss unbedingt geübt werden? Welche „Stolperstellen“ gibt es und wie können wir diese am besten „umschiffen“? Die Aufmerksamkeit der Lehrkräfte richtete sich dabei besonders auf die Fragen, „welche Schrift sollten Kinder erlernen, die in ihrer Herkunftssprache völlig andere Schriftzeichen gelernt haben, Druck- oder Schreibschrift“ und wie man Kindern helfen kann, sich an die deutsche Links-Rechts Orientierung beim Lesen und Schreiben zu gewöhnen“.

In einem weiteren Block wurde thematisiert, wie erfolgreiche Wortschatzarbeit gelingen kann und welche Hilfen die „Generative Textproduktion“ in den doch sehr heterogenen Klassen bietet. So wurde unter anderem die Frage besprochen, „mit welchen Materialien können die Kinder sinnvoll und möglichst selbstständig arbeiten, wenn die Unterrichtsthemen der Klasse aufgrund der geringen Deutschkenntnisse noch zu anspruchsvoll sind“ und „wie der Fachunterricht organisiert werden kann, um allen Kindern gerecht werden zu können“.

Außerdem konnte Frau Weis zusammen mit einer Mitarbeiterin je 1 Fachthema aus den Bereichen Mathematik und Sachunterricht exemplarisch mit den Lehrkräften erarbeiten, um die Bedeutung eines sprachsensiblen Unterrichts zu verdeutlichen und hilfreiche Materialien für die Flüchtlingskinder an den Schulen vorzustellen.

Auf die Vielzahl der Fragen konnten die Referentinnen nicht in allen Punkten ausführlich eingehen, sie gaben aber noch Hinweise zur Diagnostik und hatten weitere Tipps für die Arbeit in der Grundschule und Oberschule parat. Unter anderem wurde thematisiert, wie Elternarbeit bei großen sprachlichen Defiziten gelingen kann und welche kulturellen Besonderheiten der Herkunftsländer der Flüchtlinge in deutschen Schulen unbedingt berücksichtigt werden müssen.